Stress-Stabilität ist Basiskompetenz

Anspruchsvolle Berufssituationen gehen fast automatisch mit Stress einher. Ein gewisser Stresslevel ist förderlich für Kreativität und Innovation. Warum aber empfinden wir manche Stressoren als positive Herausforderung, während andere Stressoren uns an die Grenze unserer Kräfte treiben?

Viele Menschen fühlen sich in diesen Zeiten wie Dauerläufer im Hamsterrad. Und sicher haben sie auch einiges an Gewohnheiten entwickelt, um das auszuhalten.

Extremsportler wissen, dass sie Ruhephasen brauchen und halten diese auch ein. Hamsterrad-Läufer glauben häufig, dass sie noch schneller rennen müssen, um endlich anzukommen. Und dann am Wochenende oder im Urlaub, wenn die äußeren Anforderungen weniger werden, entspannt auch der überlastete Stoffwechsel mit der Folge: Kopfschmerzen, Infektionen u.ä. Der Körper signalisiert Überlastung. Dies lässt sich abstellen!

Gut zu wissen: Jeder ist selbst „Dirigent“ seiner eigenen Stressbelastung – und jeder kann seinen Werkzeugkasten sortieren und ergänzen.

Wie das geht steckt in den Inhalten unseres „Stressmanagement“ Programms.

Was sind die wichtigsten Stressmanagement-Techniken?

  • Erkennen, wie der ganz persönliche Zusammenhang zwischen Anspannung, Gehirnleistung und körperlichen Symptomen aussieht. Daraus lassen sich individuell wirksame Maßnahmen ableiten.
  • Entscheiden, ob es sich wirklich lohnt, den Stoffwechsel mit Stress- Hormonen zu belasten, bei Alltagssituationen, die eigentlich auch völlig unwichtig sind,
    wie z.B. die „falsche“ Kasse im Supermarkt, überlaut telefonierende Menschen am Bahnsteig, schlechtes Wetter…
  • Bewusst Steuern: Dazu ist es wichtig, zwischen dem möglichen Stressor und dem persönlichen Angriffs- oder Fluchtreflex eine Pause zu machen.
    Einen kleinen Moment der bewussten Wahrnehmung, ein „Stopp- Signal“ mit der persönlichen Botschaft an sich selbst, damit z.B. der Autofahrer,
    der vor einem mit 30 km/h fährt, wenn doch 50km/h erlaubt sind, den persönlichen Stresspegel in Ruhe lässt. „Die arme Socke sucht wahrscheinlich schon lange einen Parkplatz“.
    Wichtig ist herauszufinden, welche Art von Bewegung, Formen der Entspannung und Ernährung gut für Ihre Balance und Leistung sind.
  • Nicht jedes „Rezept“ passt wirklich zu jeder Persönlichkeit.

Und: Stressmanagement bedeutet, die Klaviatur des Zusammenspiels Körper-Seele-Geist zu entdecken und zu beherrschen. Dafür ist es nie zu spät.